Sporternährung

Home 
Grundlagen 
Wettkampf 
Glykogenspeicher 
Sportgetränke 
Rezepte 

 

Die Ernährung:

Ganzgleich, welche Sportart man betreibt: Das wichtigste Gerät dafür ist der Körper. Nur ein Körper in guter Verfassung kann viel leisten und immer wieder persönliche Spitzenleistungen erzielen.

Mit der üblichen Durchschnittskost kann man zwar trainieren, aber wer seine persönliche Bestzeiten verbessern möchte, sollte schon etwas auf die Ernährung achten.

Bei Leistungssportlern und Profis  ist die Ernährung ein entscheidender Baustein im Trainingsalltag. Wer von seinem Körper Höchstleistungen erwartet, der muss auch in besonderem Maße darauf achten, die dass die Nahrungsmittel, die er seinem Körper zuführt, von hoher Qualität und möglichst wenig belastend sind.

Eines aber haben alle Sportlerinnen und Sportler gemeinsam:

„Sie müssen alle, um die volle individuelle Leistungsfähigkeit entfalten zu können, zunächst gesund sein. Gesundheit ist die erste Voraussetzung für Erfolg im Training und Wettkampf.

Wer auf Dauer gesund und leistungsfähig bleiben möchte, kommt um die bedarfsgerechte Ernährung nicht herum“

Wir essen heute so viele Kalorien, als müssten wir noch wie in früheren Zeiten körperliche Schwerstarbeit verrichten. Wir nehmen zu viele tierische Fette zu uns, die vor allem aus wenig wertvollen gesättigten  Fettsäuren bestehen und reichlich Cholesterin mitliefern. Auf den Tisch kommt zu viel tierisches Eiweiß mit reichlich Purinen, die bei Überangebot zu Gicht führen können.

Dafür enthält unser Essen zu wenig an ungesättigten Fettsäuren, die vor allem in Pflanzenölen, fetthaltigen Früchten (Nüssen, Avocado) und Meeresfischen vorkommen.

Industriezucker und Alkohol sind zwei Bespiele für Nahrungsmittel, die so genannte leere Kalorien liefern. Nahrung, die fast nichts, außer Energie enthält. Kaum Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine sind vorhanden. Auf dieser Weise nehmen wir heute mit der Durchschnittskost zu wenig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente  auf, was auf Dauer zu Mangelerkrankungen und geringerer Leistungsfähigkeit führt.

Also – Sport hört nicht an der Kühlschranktüre auf!!!

Ernährungs-Zuammenstellung:

Über die Zusammensetzung der täglichen Nahrung sind schon viele Bücher geschrieben worden. Es gibt unzählige Studien und Statistiken, welche sich auch manchmal widersprechen und sehr voneinander abweichen.

Es kommt natürlich auch auf die Sportart an, für welche man sich entschieden hat.  So muss ein Kraftsportler/Bodybuilder für den Muskelwachstum bedeutend mehr Eiweiß zu sich nehmen als ein Marathonläufer.

Für uns Ausdauersportler sollte der größte Ernährungsbaustein aus Kohlenhydraten bestehen, gefolgt von Eiweißen. Mehr als 10-15% der täglichen Energieaufnahme sollten die Fettkalorien nicht überschreiten.

Was ist nun eine gesunde und leistungsfördernde Ernährung?

Kurz und knappt formuliert: Je einfacher, also weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, umso nährstoffreicher und gesünder ist es.

Die Basis sollte aus Getreideprodukten, Obst und Gemüse bestehen. (Tiefkühlgemüse ist viel gesünder als sein Ruf und sollte Kost in Konservendosen vorgezogen werden)

Mit magerem Fleisch, Milchprodukten  und 2mal die Woche Fisch, bringen sie jeden Tag Abwechslung auf den Teller.

Achtet man auf o. g.  Verteilung der Lebensmittel, hat man keine unzureichende Versorgung im Bereich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen zu befürchten.

Nahrungsergänzungsmittel:

Viele fragen sich nun – brauche ich Nahrungsergänzungsmittel? Über dieses Thema sind schon „Glaubenskriege“ geführt worden. Mit ausgewogener und gesunder Ernährung kann man Nährstoffdefiziten im Alltag  gut entgegenwirken. Doch gibt es hier natürlich einiges zu beachten.

Die größte Hürde ist mangelndes Ernährungswissen. Wer weiß schon genau, in welchem Nahrungsmittel was genau alles vorhanden ist und was der Körper genau braucht. Längere Trainingseinheiten und Wettkämpfe, erhöhen den Nährstoffbedarf und laugen den Körper stärker aus.

Hier kann mit hochwertiger und leicht verdaulicher Nahrungsergänzung  ein gewisses Defizit ausgeglichen werden. Sie sollten  jedoch unter keinen Umständen die Basisernährung überflüssig machen und kein Ersatz für mangelndes Ernährungsbewusstsein ersetzen.

UND: TRINKEN NICHT VERGESSEN

2 bis 2,5 Liter pro Tag ohne sportliche Betätigung sollten es schon sein!

Ich persönlich sehe es so: Lieber zur „normalen“ Ernährung mal ein Präparat in Form von Pillen, Tabletten oder Pulver zusätzlich einnehmen und dadurch vielleicht eine leichte Überversorgung hervorrufen – als den Körper durch Unterversorgung auf Dauer schwächen!

Außerdem: der psychische Effekt durch die Einnahme von „Zaubertrank“ kann auch häufig zur Leistungssteigerung beitragen!

Unter der Rubrik „Rezepte“ habe ich eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken zusammengetragen, welche lecker schmecken und leicht zuzubereiten sind.

Viel Spaß beim Kochen und Essen!

Euer Peter